Geschichte der Sammlung
Die Sammlung ist aus Winterthurer Privatsammlungen entstanden, die auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurückgehen. Ihnen sind die reichhaltigen Bestände an französischer Kunst zu verdanken. Zahlreiche Werke wurden dem Museum geschenkt oder vermacht – eine Tradition, die bis in die Gegenwart fortdauert. Zu nennen sind unter den Donatoren Georg Reinhart, Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler, E. Richard Bühler; ergänzt wurden ihre Schenkungen durch die Sammlung von Heinrich Wolfer-Sulzer, dessen Nachkommen die Werke 1973 und 2000 dem Museum übergaben. 1973 erhielt das Museum durch das Legat Clara und Emil Friedrich-Jezler eine der bedeutenden frühen Schweizer Sammlungen von Kunst der klassischen Moderne.
Das Kunstmuseum Winterthur kann dank Schenkungen und Vermächtnissen eine moderne Sammlung präsentieren, welche die wichtigsten künstlerischen Etappen seit dem Impressionismus umfasst und bis in die Gegenwart weitergeführt wird. Einzelne Werke aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sind im Museum Briner und Kern (Hans Asper, Lucas Cranach, Pieter de Hooch) und im Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten ausgestellt (Anton Graff, Johann Heinrich Füssli, Schweizer Kleinmeister, Albert Anker, Arthur Böcklin, Hans von Marées, Lovis Corinth, Max Liebermann, Ferdinand Hodler usf.).

