Klassische Moderne
Vom Kubismus über die neue Figuration der zwanziger Jahre und den Surrealismus bis zu den vielfältigen Aspekten der Abstraktion sind in Winterthur die wichtigen Etappen der Moderne an aussergewöhnlichen Werken zu verfolgen. Werkgruppen von Fernand Léger und Juan Gris veranschaulichen neben Pablo Picasso und Georges Braque die heroische Zeit des Kubismus, begleitet vom Orphismus Robert Delaunays und gefolgt von den Puristen Le Corbusier und Amédée Ozenfant. Eine Besonderheit der Winterthurer Sammlung ist der magische Realismus der Zwischenkriegszeit, vertreten durch Alexander Kanoldt, Niklaus Stoecklin und Adolf Dietrich.
Giorgio de Chirico, Max Ernst und René Magritte setzen weitere Akzente. Breit vertreten ist die internationale abstrakte Kunst um 1930 mit Theo van Doesburg und Piet Mondrian, Sophie Taeuber-Arp, Friedrich Vordemberge-Gildewart und dem aus Uruguay stammenden Joaquín Torres-García. Paul Klees Bild «Blühendes» stellt darin einen Höhepunkt dar. Die Plastik der Moderne vom Kubismus bis zum Surrealismus veranschaulichen Werke von Raymond Duchamp-Villon, Henri Laurens, Jacques Lipchitz, Antoine Pevsner, Constantin Brancusi, Hans Arp, Alberto Giacometti und Alexander Calder.

