Westschweizer Malerei zwischen Rokoko und Klassizismus

Die Stadt Genf wurde Mitte des 18. Jahrhunderts künstlerisch dominiert von Jean-Etienne Liotard (1702–1789). Damals war eine Künstlerlaufbahn undenkbar, ohne die Fabrique Genevoise und die École de Dessin zu durchlaufen und somit auch die Uhrenindustrie und die damit verbundene Miniaturmalerei zu streifen. Doch seit jeher und in allen Belangen orientierte sich Genf an den Metropolen seiner Zeit, weswegen es angehende Maler in die Ferne zog.

Mit Sonja Remensberger