Ferdinand Hodler – Alberto Giacometti
Eine Begegnung

Ferdinand Hodler, Blick ins Unendliche, 1913–1916
Kunst Museum Winterthur, Geschenk des Galerievereins 1923

Das Kunst Museum Winterthur vereint erstmals überhaupt die beiden Grossen der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts in einer Ausstellung: Ferdinand Hodler und Alberto Giacometti. Der Maler des Symbolismus der Jahrhundertwende trifft auf den Künstler des Existentialismus der Nachkriegsjahre. Die Ausstellung beschreitet entschieden neue Wege, indem es Hodler zu seinem 100. Todestag nicht im Kontext seiner Zeit diskutiert, sondern in der Gegenüberstellung mit Giacometti neue gedankliche und ästhetische Zugänge eröffnet – eine Begegnung zweier Künstlerikonen.

2018 jährt sich der 100. Todestag von Ferdinand Hodler. Ein Grund, das Schaffen des grossen Schweizer Malers der Jahrhundertwende zu würdigen und mit einem völlig neuen Blick einem breiten Publikum zu präsentieren. Im überraschenden Dialog mit Alberto Giacometti wird die existentielle Dimension seines Werks deutlich spürbar. In den Vordergrund rücken grundlegende Fragestellungen des Menschseins und damit auch Aspekte seines Schaffens, welche die kulturellen Phänomene seiner Epoche weit überstrahlen.