Konstruktives Kabinett
Max Bill und die Zürcher Konkreten

13.4.2019 – 2.2.2020 | Beim Stadthaus

Medienorientierung zur Ausstellung
Donnerstag, 11. April 2019, 11 Uhr oder individuelle Führung auf Anmeldung
Kunst Museum Winterthur | Beim Stadthaus, Museumstrasse 52, 8400 Winterthur

«ich bin der auffassung, dass es möglich sei, eine kunst weitgehend auf grund einer mathematischen denkweise zu entwickeln.» Mit diesem Credo brachte Max Bill (1908–1994) den Grundsatz der konkreten Kunst auf den Punkt. Seit Mitte der 1930er Jahre war Bill der Wortführer einer Bewegung, die sich im Kontext der Moderne auch in der Schweiz mit einer gegenstandslosen, geometrischen Formensprache auseinanderzusetzen begann und die als Zürcher Konkrete international bekannt wurde.

Neben Architektur, Design, Typographie und Grafik war er vor allem auch als Bildhauer und Maler tätig. Diesem künstlerischen Aspekt seines Werks richtet das Kunst Museum Winterthur nun eine Kabinettsausstellung aus. Neben Bill werden auch seine Weggefährten der Zürcher Konkreten vertreten sein: Camille Graeser (1892–1980), Verena Loewensberg (1912–1986) und Richard Paul Lohse (1902–1988), die den Kern der Bewegung bildeten.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus den umfassenden Beständen der Sammlung des Kunst Museum Winterthur, ergänzt mit bedeutenden Leihgaben aus Privatbesitz.