Symbolismus, Impressionismus und Expressionismus

Pierre Bonnard, L’abat-jour orangé, 1908
Kunst Museum Winterthur, Geschenk von Dr. Herbert und Charlotte Wolfer-de Armas 1973
© 2018, ProLitteris, Zürich

Giovanni Giacometti, Porträt Ottilia Giacometti, 1912
Kunst Museum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart

Ferdinand Hodler, Blick in die Unendlichkeit, 1913/1914–1916
Kunst Museum Winterthur, Geschenk des Galerievereins 1923

Claude Monet, Nymphéas blancs et jaunes, um 1915–1917
Kunst Museum Winterthur, Geschenk des Galerievereins 1952

Odilon Redon, Fleurs des champs, um 1905–1908
Kunst Museum Winterthur, Geschenk von Dr. Arthur Hahnloser 1919

Auguste Rodin, Pierre de Wissant (nu monumental), um 1885–1887 (1937)
Kunst Museum Winterthur, Ankauf mit Jubiläumsspenden der Schweizerischen Bankgesellschaft, der Aktiengesellschaft Johann Jakob Rieter & Cie, der Gebrüder Sulzer Aktiengesellschaft und der Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft 1948

Giovanni Segantini, Alpenlandschaft mit Frau am Brunnen, um 1893
Kunst Museum Winterthur, Stiftung Oskar Reinhart

Alfred Sisley, L’église de Moret au soleil du matin, 1893
Kunst Museum Winterthur, Geschenk von Dr. Herbert und Charlotte Wolfer-de Armas 1973

Vincent van Gogh, Joseph Roulin, 1888
Kunst Museum Winterthur, Geschenk der Erben von Georg Reinhart, 1955

Ein ganzer Saal in der permanenten Sammlung ist Ferdinand Hodler gewidmet, der, hervorgetreten im Umfeld des Symbolismus im 19. Jahrhundert, die Moderne in der Schweiz einläutete. Auch die ihm nachfolgende Generation mit Cuno Amiet und Giovanni Giacometti ist erstrangig vertreten.

Einen Höhepunkt der Sammlung bildet der französische Impressionismus. Seine bedeutendsten Meister sind mit Hauptwerken vertreten: Camille Pissarro, Alfred Sisley, besonders eindrücklich Claude Monet mit Beispielen aus verschiedenen Schaffensphasen bis hin zum grossformatigen Nymphéas-Bild. Werke von Odilon Redon repräsentieren den symbolistischen Zweig der französischen Malerei. Eine zentrale Position nimmt Vincent van Gogh mit drei Meisterwerken ein. Zur Generation der Nachimpressionisten zählen die in Winterthur früh gesammelten Maler Pierre Bonnard, Édouard Vuillard und Félix Vallotton, von denen dichte Werkgruppen permanent ausgestellt sind. Der Impressionismus fand auch in Deutschland seine Ausprägung mit Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Auf ihn folgt der Expressionismus mit Gemälden von Künstlern Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka und Max Beckmann.

Audio Guide

Eine Führung zu 40 Hauptwerken der Sammlung, Deutsch und Englisch CHF 3