Daheim im Museum

Liebe kleine und grosse Kunstfreundinnen und -freunde

Habt ihr Lust auf Entdeckungen im Museum? Dann nehme ich euch mit, auch wenn das Museum geschlossen ist. Wir entdecken Dinge, die noch niemand gesehen hat.
Wir werden aber auch zeichnen, basteln, usw. Wenn ihr mögt, schickt mir doch Fotos von euren gestalteten Sachen an stefanie.bieri@kmw.ch, damit wir
sie auf der Website zeigen können. So gestalten wir unser eigenes Museum, das immer offen ist!

Jede Woche kommt eine neue Erkundung dazu – bis wir im ganzen Haus waren.

Los geht’s!

Hier sind die beiden Bilder!

Piet Mondrian, Composition A, 1932

Piet Mondrian, Composition no. I, 1930

Wenn Calder das Gleichgewicht in seinen Mobilés gesucht hat, so hat Mondrian es in seinen Bildern gesucht.
Er wollte, dass sie ausgewogen sind und dass jede Fläche ihr «Gegengewicht» hat.

Viele Farben hat Mondrian nicht gebraucht: Weiss, Schwarz, Rot, Gelb und Blau. Die drei letzten heissen Primärfarben. Mischt man sie untereinander, entstehen weitere Farben.

Macht mit Wasserfarben folgende Farbmischungen und findet heraus, welche neuen Farben dabei entstehen:

und

und

und

Diese Mischungen können in einem Farbkreis angeordnet werden.

In der Mitte findet ihr die drei Primärfarben.
Danach folgen die daraus gemischten Mischfarben (Sekundärfarben).
Und wie entsteht der äusserste Kreis?

Malt mit den Primärfarben und den Mischfarben ein Bild. Wie viele unterschiedliche Mischfarben sind darauf zu sehen?

Links von Mondrians Bildern geht unser Museumsspaziergang weiter und zwar durch eine sehr enge Stelle. Es ist so eng, da müssen wir «im Gänsemarsch», also schön hintereinander, hindurch.
Also gut, machen wir das!

Hmmm: Hier, bei dieser engen Stelle liesse sich etwas ausprobieren, nämlich ein Schattentheater!

Ihr könnt es auch daheim versuchen. Dazu braucht ihr:
• Leicht wieder ablösbares Klebband (Malerabdeckband)
• Ein Leintuch oder weisser Abdeckplastik
• Festes Papier
• Holzstäbchen (zB. Schaschlik-Spiesse)
• Eine starke Lampe

Das Leintuch wird im Türrahmen mit Malerabdeckband festgeklebt.
Es muss gut gespannt sein.

Stellt hinter das Tuch eine sehr starke, helle Lampe. Im Zimmer ist es dunkel. Jetzt probiert ihr aus, wo die Lampe stehen muss, damit sie schöne Schatten erzeugt.

Zeichnet die Figuren für’s Theater auf und schneidet sie aus. Mit Malerabdeckband wird an jeder Figur ein Stäbchen angeklebt. Damit kann die Figur dem Leintuch entlanggeführt werden.

Die Aufführung kann jetzt beginnen! Spielt euch lustige und spannende, lange und kurze Geschichten vor, erfindet noch mehr Figuren (auch bewegliche sind möglich) und spielt grad selber eine Rolle?

Ich wäre gerne euer Publikum!

Aber jetzt müssen wir unser Theater wieder abräumen, die Lampe ausschalten, die Figuren einpacken und das Leintuch…….Hoppla! Da bin ich doch tatsächlich über das Leintuch gestolpert! Eigentlich hätte ich es zusammenfalten wollen, aber jetzt knie’ ich da auf dem Museumsboden!

Meine Hände spüren, wie sich der Teppich hier anfühlt: Er ist nicht fein, eher borstig und es gibt Rillen, die ich mit dem Finger verfolgen kann.

Ich mache das gern: Etwas befühlen und dabei die Augen schliessen. Die Dinge haben ganz unterschiedliche Oberflächen: die Hosen sind anders als die Socken, das Leder der Finken ist glatt und kühl, mein Pulli fühlt sich weich und warm an…

Das erinnert mich an ein Spiel, das ich immer gern spielte. Es ist ein Tast-Domino und kann einfach selber gemacht werden:

Ihr braucht Kartonkärtchen (zB. aus einer Cornflakes-Schachtel geschnitten), Flüssigleim und kleine Stücke von verschiedenen tastbaren Materialien.

Auf jedes Kärtchen klebt ihr zwei Materialien. Das sind die «Domino-Steine».

Alle Mitspieler*innen bis auf eine verbinden sich die Augen. Die sehende Person hilft den anderen, sich zu orientieren.
Alle bekommen gleich viele Karten.
Nun wird die erste Karte gelegt. Tastend muss die nächste Person herausfinden, ob es unter ihren Karten ein «Anschluss-Stück» mit dem gleichen Material gibt. Wenn sie eines findet, kann sie es hinlegen.
Die nächste Person ist an der Reihe und legt das nächste Anschluss-Stück dazu, wenn sie eines hat. Sonst geht die Runde weiter.
Gewonnen hat, wer zuerst alle Karten abgelegt hat.
Damit wir beim Weitergehen auf unserem Rundgang nicht alle stolpern, nehmen wir natürlich nächstes Mal die Augenbinden wieder ab!
Macht’s gut, bis dann!

 

…und falls ihr Fotos von euren Sachen gemacht habt: schickt sie doch ins digitale Museum an: stefanie.bieri@kmw.ch
Herzlichen Dank!

Um ein züngelndes Tier geht es also hier? Könnt ihr eines sehen?

Das Kunstwerk von Hans Arp heisst Cobra-Centaure. Hier könnt ihr die Skulptur anschauen

Hier der Vergleich mit einer richtigen Kobra:

Von Saleem Hameed – Saleem Hameed <saleemham at rediffmail. com>, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1194793

Und hier eine Bastel-Anleitung für ein harmloses Haustier: Es kann zwar gefährlich züngeln, hat aber keine Giftzähne!

Schlange öffnet ihr Maul und züngelt hin und her!

Schlange schläft friedlich…

Das da ist das «Schnittmuster» für die Schlange.

Nehmt normales Kopierpapier. Mit dickerem Papier geht’s nicht gut.

Klebt eine Papierzunge auf den langen Streifen, so dass ihre Spitze auf den Falz am Kopfende trifft.
Nur den hintersten Rand der Zunge kleben, zB. mit Klebstreifen.

Faltet den kurzen Teil um. Er liegt nun unter dem langen Teil.

Klappt den oberen langen Teil nach unten über den Teil mit der Zunge.

Faltet die kurze Lasche auf die Rückseite. Dort klebt ihr sie mit Klebstreifen fest.

Mit einer Hand die Schlange vorne halten und mit der anderen Hand das lange Ende schnell hin und her schieben.

So züngelt die Schlange gefährlich und erschreckt vielleicht jemanden ganz fürchterlich!
Natürlich könnt ihr die Schlange noch bemalen.

Wenn wir vor Cobra-Centaure stehen und in die Richtung des schmalen Durchgangs schauen, entdecken wir rechts an der Decke ein schwebendes Kunstwerk.
Kommt, wir stellen uns mal darunter und schauen zu, wie es sich lautlos ganz fein bewegt. Es ist ein Mobilé von Alexander Calder. Er hat sehr viele Mobilés gemacht und dazu gesagt:

«Wenn alles klappt, ist ein Mobilé ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht.»

Es überrascht mich tatsächlich immer, wenn ich es sehe: ein kleiner Lufthauch kann es kurz aus dem Gleichgewicht bringen – aber es kehrt von alleine immer wieder dahin zurück.
Das kommt daher, dass Calder von jedem einzelnen Teil den Schwerpunkt gefunden und dort die Aufhängung montiert hat.
Schaut euch hier einen kurzen Film zu Calders Mobile an.

Finde den Schwerpunkt eines Gegenstandes: Balanciere den Gegenstand (zB. einen Bleistift) auf dem Finger. Wenn er waagrecht auf deinem Finger sitzt, hast du den Schwerpunkt gefunden. Versuche das mit ganz unterschiedlichen Gegenständen.

Um das Gleichgewicht geht es bei diesem Spiel:

Du brauchst einen Gummiball, der in einen Becher (oder ähnliches) passt und ein Brett (einen Karton, etc.). Lege das Brett gerade auf den Gummiball.

Suche ein paar Gegenstände, die nicht zerbrechlich sind.

Reihum werden die Gegenstände auf das Brett gelegt.

Wer kann am meisten Gegenstände auf das Brett legen, bevor es kippt?

Ihr könnt selber noch andere Spielregeln erfinden.

 

Wenn ihr das Spiel oft gespielt habt, seid ihr jetzt Spezialisten und Spezialistinnen für das Gleichgewicht.

 

Vielleicht baut ihr euch ein eigenes Mobilé, ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht?
Unten gibt’s eine Anleitung, aber ihr könnt auch einfach mal selber probieren!

  1. Behängt diverse Ästchen / Stäbchen beidseitig mit Anhängseln. Es ist nützlich, die Fäden am Stäbchen mit Weissleim zu fixieren, so dass sie nicht mehr verrutschen. Die Anhängsel sollen die Stäbchen später nicht am freien Drehen hindern.
  2. Beginnt mit dem Zusammenfügen beim untersten Element: Bestimmt seinen Schwerpunkt und befestigt dort einen Faden, so dass er nicht mehr verrutschen kann. Das Stäbchen hängt schön ausbalanciert am Faden.
  3. Befestigt nun den Faden an einer beliebigen Stelle des zweituntersten Stäbchens. Jetzt balanciert dieses aus und befestigt am Schwerpunkt erneut einen Faden. Diesen fixiert ihr an beliebiger Stelle am drittuntersten Stäbchen, etc.

6. Woche daheim im Museum

Letzte Woche waren wir im Kojensaal. Der heisst übrigens so, weil er mit kleinen Trennwänden in kleine Kojen (= abgetrennte Nischen) aufgeteilt wird.
Von hier aus geht es weiter in der gleichen Richtung wie vorher.

Hier, neben dem Durchgang hängt ein Bild von Paul Klee, das den Titel «Blühendes» trägt.
Was daran erinnert euch an etwas Blühendes? Warum wohl trägt das Bild diesen Titel?

Im Moment gibt es draussen viel Blühendes.

Macht einen Spaziergang mit der Kamera und fotografiert alles, was euch blühend entgegenstrahlt und leuchtet!
Oder: ihr nehmt Malblock und Stifte, vielleicht auch Malfarben und Pinsel mit und malt oder zeichnet die schönste Blüte, die ihr je gesehen habt!

Diese Blüten gibt’s jetzt gerade auf meinem Balkon. Wer kennt sie?

Bevor wir jetzt weitergehen, möchte ich es ausnützen, dass niemand ausser uns im Museum ist. Hier gibt es nämlich hinter dem schwülstigen Hocker neben dem Durchgang ein kleines Türchen. Habt ihr das auch schon bemerkt? Von dem wüsste ich nur zu gern, was sich dahinter befindet. Nur: Bis jetzt habe ich mich nie getraut, es zu öffnen! Aber heute könnten wir es wagen: es schaut uns ja niemand zu. Seid ihr dabei?

Dann gehen wir mal näher
Und näher
Und näher
Und noch näher

Wer hätte gedacht, dass wir hier drin einen Brief finden werden?! Wie lange der wohl schon hier liegt? Von wem er sein mag? Für wen?
Da steht keine Adresse drauf. Er ist aber auch nicht zugeklebt… Sollen wir schnell hineingucken, was da drin ist? Vielleicht finden wir so heraus, für wen der Brief ist?

Oh, was kommt denn da zum Vorschein? Was ist denn das?

Eigenartig: drehe ich diesen Brief in der Hand, kann ich nur diese zwei Seiten sehen:

Wo sind die Seiten 3 und 4?
Ich drehe und wende diesen mysteriösen Brief hin und her, falte und knicke ihn und plötzlich, ich weiss nicht recht wie, gelange ich auf die dritte Seite! Na sowas… Jetzt muss ich aber auch noch die vierte Seite finden. Und wieder mache ich’s wie vorher und siehe da: plötzlich habe ich tatsächlich die vierte Seite vor mir!

Aber bevor ich verrate, was auf der dritten und vierten Seite steht, zeige ich euch, wie man selber so einen vierseitigen Brief machen kann.

Ich nehme hier zweifarbiges Papier, damit ihr sehen könnt, was Vorder- und was Rückseite ist.
Ihr könnt aber ganz normales Papier verwenden.

Das Blatt wird einmal in der Mitte gefaltet und wieder geöffnet.

Auf beiden Seiten zur Mitte falten und wieder öffnen.

Alle Falze gut mit dem Fingernagel nachstreichen und auf beide Seiten (vor- und zurück) falten.

Jetzt wird das Blatt zweimal quer gefaltet. Es wird so ungefähr gedrittelt.

Zeichnet um die beiden Felder in der Mitte einen Rahmen. Achtung: eine Seite bleibt frei!

Schneidet vorsichtig der eingezeichneten Linie entlang. Dies geht auch mit einer Schere.

Die entstandene Lasche nach rechts falten. Es entsteht ein Fenster.

Den linken Rand einmal nach rechts umfalten. Man sieht jetzt die Rückseite dieses Teils.

…Und grad noch einmal nach rechts umfalten. Jetzt ist ein «Schachbrett-Muster» entstanden.

Das Ganze auf die Rückseite wenden.

Die lose Lasche mit einem Klebstreifen auf dem Feld gegenüber ankleben.

Das ganze wieder wenden. Hier ist die Seite 1.

Auf der Rückseite ist die Seite 2, wie bei einem normalen Blatt.

Den Brief wieder umdrehen und die Seite 1 links und rechts halten und entlang der Mittellinie nach hinten falten.
Sorgfältig die Seiten beim mittleren Feld auseinanderziehen. Die Seite 3 erscheint.

Jetzt die Seite 3 wie oben nach hinten falten und vorsichtig auseinanderziehen.
Et voilà: die Seite 4!

Da habt ihr nun euren eigenen vierseitigen Brief. Darin könnt ihr geheime Botschaften verschicken!

Jetzt aber zurück zu unserem Brief im Museum…
Schaut, was da steht:

Na, dann können wir ja gespannt sein!

Gehen wir also nächste Woche weiter durch den Durchgang in den Reinhart-Saal. Dort geht es um ein züngelndes Tier und ein Stück tanzende Poesie!

5. Woche daheim im Museum

Herzlichen Dank für die schönen Seerosen! Schaut sie euch doch schnell an, bevor wir weitergehen: Digitales Museum

«Schrilles, Süsses, Sehrhohes und Sehrschönes: Soviele saubere Sachen!»
So würde Samuel Suppenrübe über die Sachen vom letzten Mal sprechen…weil er nämlich nur Wörter kennt, die mit «S» beginnen. 😉
Mit «S» beginnt auch das, was wir heute anschauen: Spielzeug. Und da haben wir auch schon ein passendes Bild dazu:

«Pour fêter le Bébé!» von Henri Rousseau. Es geht also um ein Fest für ein Neugeborenes. Zu so einem Fest gehören Geschenke. Und die bringt das Kind auf dem Bild mit.

Natürlich gehören Blumen dazu (wohl nicht aus dem Blumenladen, oder?) und ausserdem ein farbiger Hampelmann  mit mächtigem Schnauz.
Wie funktioniert dieser Hampelmann?
Da bin ich mir nicht so sicher. Bei dem, den ihr selber basteln könnt, aber schon.

Ihr braucht:

  • Karton (zB. von einer Cornflakes-Schachtel)
  • Schnur / starker Faden / Garn
  • Rundkopfklammern (Musterklammern) wenn möglich, sonst Verbindungen mit Draht, Schnur, etc. machen.
  • Bleistift, Schere, spitzige Nadel, Locher

Henri Rousseau, Pour fêter le bébé!, 1903

Zeichnet nun ein «Hampelding». Das kann eine menschliche Figur sein, muss aber nicht.
Tipp: Macht beim ersten Versuch mal ein Hampelding mit «nur» zwei beweglichen Teilen. Das geht schneller und ist genau so lustig!

Die Teile des Hampeldings auf dünnen Karton aufzeichnen.
Achtung: Für die Löcher muss überall genug Platz eingeplant werden. Diese werden ca. so gross wie Locher-Löcher.
Teile einzeln ausschneiden.

Löcher kennzeichnen.
Rot für grosse Löcher: Hier werden die Rundkopfklammern durchgesteckt.
Grün für kleine Löcher: Hier wird der Faden hindurchgezogen.
Achtung: Die roten Löcher an den beweglichen Teilen (hier: Unterkiefer, Beine, Schwanz) müssen gross genug sein, dass sie frei um die Klammer herumdrehen können. Wenn möglich, werden sie mit dem Locher gestanzt.

Jetzt die Rundkopfklammern von vorne durch beide Teile stecken und auf der Rückseite auseinanderdrücken.

Durch die grünen Löcher ca. 50cm lange Fäden bis in die Mitte des Fadens hindurchziehen.

Alle beweglichen Teile nach unten ausrichten (= Ausgangslage) und die Fäden so zusammenknoten, dass sie eine ungefähr waagrechte Verbindungslinie zwischen den Teilen bilden.
Die beiden Zugschnüre zusammengefasst verknoten.

Wenn die beweglichen Teile nach dem Ziehen an den zusammengefassten Schnüren nicht schön zurückfallen, könnt ihr 2 Dinge tun:

  1. Löcher an den beweglichen Teilen vergrössern
  2. Kleine Gewichte (hier runde Holzperlen) anbringen.

Damit der Unterkiefer nicht zu weit nach oben geht, habe ich hier eine rote Holzperle hingeklebt. So wird die Bewegung gebremst.

Jetzt sollten alle Teile schön in ihre Ausgangslage zurückfallen.

So sieht mein Hampelding von vorne aus.
Damit ich es an die Wand hängen kann, habe ich am Rücken einen Faden eingezogen.

Nein, das war keine Cornflakes-Schachtel!

Welches Spielzeug würdet ihr einem Neugeborenen als Geschenk mitbringen?

Verlassen wir jetzt das Hampelmann-Bild und gehen durch den Kojensaal weiter. Links hängt das einzige Bild im Museum, das nicht eckig, sondern kreisrund ist. Gustave Buchet hat es 1923 gemalt und ihm den Titel
«L’avion», das Flugzeug, gegeben.

Habt ihr Lust, selber ein rundes Flugzeugbild zu malen? Probiert’ s doch mal, hier ist der Rahmen:

Und wenn ihr neugierig auf das Bild von Buchet seid, findet ihr es hier: Musée imaginaire Suisse

Da gibt es noch mehr Bilder und Geschichten dazu aus dem Kunst Museum Winterthur.

Als nächstes schlage ich euch vor, selber ein Spielzeug-«Flugzeug» zu bauen, das sehr schnell quer durch eure Stube fliegen kann.

Dazu braucht ihr:

1 Ballon
1 Trinkhalm oder ein selber gerolltes Papier-Röhrli
Klebstreifen
1 Wäscheklammer
Dünne Schnur

Die Flugbahn:
Fädelt das Röhrli auf die Schnur, und spannt diese nun quer durch das Zimmer. Zum Beispiel kann sie auf einer Seite am Fenstergriff befestigt werden und auf der anderen Seite wird sie von jemandem schön straff gehalten.

Das Flugzeug:
Jetzt den Ballon ganz aufblasen und dicht verschliessen mit der Wäscheklammer.
Klebt nun den Ballon mit zwei bis drei Klebstreifen am Röhrli fest.
Wenn ihr wollt, klebt ans Röhrli noch zwei leichte Kartonflügel, so dass es aussieht wie ein echtes Flugzeug.

Der Flug:
Das Flugzeug am Ende der Flugbahn starten, indem die Wäscheklammer entfernt wird. Beobachten, wie lange der Flug dauert. Evtl. Flugbahn verlängern, Flugzeug vergrössern, anderen Ballon ausprobieren, etc.

Wenn ihr mögt, schickt mir eure Fotos (oder kurze Videos) von Flugzeugen, Hampeldingern und Rundbildern an
stefanie.bieri@kmw.ch, das wär’ schön. Merci schon jetzt!

Nächstes Mal geht es im kleinen Saal weiter. Von oben gesehen sieht das so aus:

Findet heraus, wo wir auf unserem Rundgang schon waren und wo wir was angeschaut haben!

Was wohl im kleinen Saal auf uns wartet?
Wir werden’ s sehen, nächste
Woche. Bis dann!

Digitales Museum

Mirco (5.5 Jahre), Selbstporträt mit Schneeflocken, 2020

Mirco hat sich selbst gezeichnet zusammen mit Schneeflocken, die zusammengewachsen sind.

Jorina (10 Jahre) , Spiegelbild, 2020

Jorina (10 Jahre) , Spiegelbild, 2020

Christine, Selbstportrait, 2020

Ursula, Selbstportrait, 2020

Manuel, Schoggikuchen, 2020

Lara (8 Jahre), Selbstporträt, 2020

Selina (6 Jahre), Selbstporträt, 2020

Frau und Fräulein Hu-Monet, Seerosen, 2020

Frau und Fräulein Hu-Monet, Seerosen, 2020

Frau und Fräulein Hu-Monet, Seerosen, 2020

TC, Seerose aus zwei Papierservietten, 2020

TC, Papierservietten-Seerose auf NZZ-Folio, 2020

TC, Papierservietten-Seerose auf Blumenbild, 2020

Alexander Oskoui, Ascona, 2019

Zoé (9 Jahre), Waldlichtung, 2020

Bigi Caravaggia, Nachstellung von «Judith und Holoferness», 2020

Andrea, Alex, 2020

Hampelesel (1), 2020

Hampelesel (2), 2020